Geruch von Katzenurin in der Wohnung – Was kann man tun?

Katze - Nicht immer hygienisch

Haustiere zu halten macht auf der einen Seite viel Freude, allerdings hinterlassen diese oftmals schlechten Gerüche, die nicht so leicht verschwinden. Doch mit den richtigen Mitteln, lassen sich diese entfernen.

Aggressives Katzenurin
Der Urin von Katzen ist sehr aggressiv, stinkt und sorgt für unschöne Flecken in Textilien. Dafür sind Schwefelstoffe und Ammoniak im Urin verantwortlich. Um Katzenurin entfernen zu können, dürfen chemische Mittel auf keinen Fall bei empfindlichen Materialien zum Einsatz kommen. Dafür eignen sich Hausmitteln sehr gut. Katzenurin sollte zuerst mit Küchenpapier und einem Taschentuch aufgesaugt werden. Danach Natron oder Backpulver auf die jeweilige Stelle verteilen und einwirken lassen. Bei kleineren Flecken reicht in vielen Fällen auch etwas Essigreiniger aus. Bereits nach zehn Minuten sollte die Stelle gut gereinigt sein. Anschließend kann mit Wasser etwas nachgewischt werden. Um Katzenurin entfernen zu können, kann auch Kaffeepulver zum Einsatz kommen. Dazu sollte die betroffene Stelle vorher mit etwas Seife gereinigt werden, anschließend kommt das Pulver zum Einsatz. Dieses muss noch einwirken, damit es seine Wirkung entfalten kann. Anschließend sollte dieses noch gründlich abgesaugt werden. Allerdings darf diese Anwendung nicht auf hellen Stoffen erfolgen, da es sonst zu unschönen Verfärbungen kommen kann.

Vorbeugung
Um Katzenurin vorzubeugen, gibt es auch eine passende Methode, denn die Vierbeiner mögen den Geruch von Orangen- und Zitrusöl überhaupt nicht. So lässt sich zum Beispiel erreichen, dass Katzen einen großen Bogen um Polstermöbel machen. Dies kann helfen, wenn eine Katze noch sehr jung ist, oder sich an eine neue Umgebung gewöhnen muss.

Unangenehmer Geruch von Hunden
Nicht nur Menschen haben eigene Gerüche, auch Hunde und dies wissen vor allem Hundehalter ganz genau. Während einige Rassen von Natur aus kaum riechen, sind andere zum Teil echte „Stinkbomben“. Der Eigengeruch von einem Hund kann vor allem bei bestimmten Witterungseinflüssen stark ansteigen. Doch ein starker Geruch kann auch medizinische Ursachen haben. Entscheidend ist oftmals, wo sich der unangenehme Geruch befindet. Wenn der Hund zum Beispiel aus dem Mund stark riecht, kann dies auf eine Entzündung hindeuten. Kommen dagegen häufig Blähungen zum Tragen, liegt dies wahrscheinlich am Futter. In einigen Fällen riecht sogar das Fell sehr unangenehm, dafür kommen allerdings viele Möglichkeiten in Frage. Neben Bakterien, kann ein Infektion, eine Allergie oder auch eine hormonelle Störung der Grund sein.

Gerüche reduzieren
Um Gerüche beim Hund zu reduzieren, empfiehlt es sich das nasse Fell ordentlich zu trocknen. Denn nasses Fell und warme Temperaturen lässt sich Produktion von Talg stark ansteigen. Abhilfe können dafür sogenannte Handtücher für Hunde sorgen. Im Fahrzeug ist eine geeignete Hundematte oder Transportbox sehr hilfreich. Bei Rassen mit langen Haaren sollten die Haare geföhnt werden, dies verringert eine Geruchsbildung und schützt das Tier vor Erkältungen. Hunde sollten auch nicht zu oft gebadet werden, denn dies regt die Talgdrüsen nur unnötig an. Ab und zu mal ein Bad ist in Ordnung, allerdings mit einem passenden Hundeshampoo.